Musik kann vieles für uns sein: Freude, Mittel zum Entspannen, ein heilender “Klangteppich” – aber auch Ursache für Unwohlsein. Ein wichtiger Aspekt bei der Art und Weise wie ein Musikstück wirkt, ist die Wahl des Kammertons A – auch “Stimmung” genannt.

Der Kammerton ist der Bezugston, auf den alle Instrumente in einem Stück gestimmt werden. Die gleiche Stimmung aller Instrumente ist notwendig, damit sie harmonisch zusammenspielen. Sonst würde es “schräg” klingen.

Je mehr dieser Kammerton unserem “inneren Klangcode” entspricht, desto wohler fühlen wir uns beim Hören. Ein solcher Klang wirkt auf uns stresslindernd.

Ein Kammerton mit 432 Hz kann ausgleichend auf unser Gehirn wirken und uns so das Gefühl emotionaler Stabilität vermitteln. Wer 432 Hz lange hört, behauptet sogar oft, diese Musik beeinflusse unsere geistige Entwicklung positiv. Mit der manchmal auch “Sonnenton” genannten 432 Hz Schwingung resonieren wir mit der Phi Spirale der Natur, die wir in allen Lebensformen wiederfinden.

432 Hz hören

Ist es nicht eine wunderbare Idee, in Einklang mit der Natur zu gelangen, nur durch das Hören von Musik? Wenn wir “gut gestimmte” Klänge längere Zeit hören, liegt es im Grunde schon auf der Hand, dass auch wir selbst uns dadurch in eine “gute Stimmung” bringen können.

Die 432 Hz Stimmung ist schon sehr alt, aber wurde jetzt wieder neu entdeckt und ist ein wirklich hochinteressantes Thema für Musiker, bewusste Musikgenießer und für Therapeuten, die Musik zu Heilzwecken einsetzen.

Musik in 432 Hz klingt wärmer und “weicher”. Wir fühlen den Klang in unserer Bauchregion, anstatt ihn nur über die Ohren zu hören.

Ein besonderes Gefühl entlang der Wirbelsäule entsteht beim Hören; Probiere es selbst mal aus… Es klingt einfach “runder”. Bitte benutze dazu aber in jedem Fall gute Lautsprecherboxen oder Kopfhörer. Das Hören von Musik über Laptop- oder Smartphone-Lautsprecher – heute leider oft praktiziert – kann in keiner Weise wohltuend sein, egal in welcher Frequenz! Die technischen Spezifikationen so kleiner Lautsprecher sind für wirkliche “Klänge” völlig ungeeignet. Nimm Dir die Zeit und höre Musik zum Entspannen über eine vernünftige Anlage. Diese lässt sich übrigens ohne Weiteres auch an Dein Smartphone oder an Deinen Laptop anschließen. Dazu muss lediglich die Verbindung mit einem Kabel oder sogar drahtlos hergestellt werden.

Die für unsere heutige “Standardmusik” verwendete Frequenz beträgt 440 Hz. Diese Frequenz breitet sich “linearer” aus – wir nehmen den Klang gefühlt mehr über die Seiten des Kopfes wahr. Im Vergleich zu 432 Hz fühlt es sich dabei “oberflächlicher” an.

440 Hz stimuliert die linke Gehirnhälfte (das bewusste Denken), was im Extrem Stress und Ängste verstärken kann. Wir fühlen uns schon bald unausgeglichen. Vielleicht hast Du schon einmal diese Erfahrung gemacht – zum Beispiel nach langem Hören eines Radiosenders, der nur aktuelle Songs spielt (die ausnahmslos in 440 Hz aufgenommen sind).

Manchmal kann der Effekt von “Stressfrequenzen” wie 440 Hz durchaus erwünscht sein – zum Beispiel bei schneller Tanzmusik oder in den Bereichen Techno, House, Metal; um möglichst viel Aufmerksamkeit beim Hörer zu wecken.

432 Hz hören

Es existieren auch durchaus umstrittene Behauptungen, die nur unzureichend belegt sind: So warnte der bekannte Esoteriker Rudolf Steiner vor 440 Hz mit der Begründung, diese Frequenz fördere antisoziales Verhalten und Aggression.

Geschichtlich gesehen gibt es zahlreiche Berichte über die 432 Hz Stimmung. Die Sumerer, Ägypter und Griechen stimmten ihre Instrumente zwischen 430 und 432 Hz. Auch Mozart und Verdi bestanden darauf, dass ihre Werke mit dieser Stimmung gespielt werden sollten.

Erst 1939 wurde der Standard-Kammerton aus reiner Bequemlichkeit auf 440 Hz festgelegt. Viele Musiker weltweit setzten (und setzen) sich seither daür ein, dies wieder rückgängig zu machen; darunter sind große Namen zu finden wie Luciano Pavarotti, Placido Domingo, Birgit Nilsson, Joan Sutherland, Montserrat Caballe, Richard Strauss.

Meine persönliche Erfahrung mit 432 Hz

Auf jeden Fall klingt diese Frequenz wärmer und weicher als die Standard-440-Hz-Stimmung. Man verleiht der Musik durch die 432 Hz Stimmung eine subtile Sanftheit und Vertrautheit. Ich habe neben 432 Hz auch viele weitere Frequenzen zum Entspannen getestet – sowohl als Zuhörer, als auch als aktiver Musiker. Verschiedene Frequenzen / verschiedene Stimmungen können ein und demselben Musikstück einen völlig anderen Charakter verleihen. Neben 432 Hz gibt es noch viele weitere interessante Stimmungen, zum Beispield die Solfeggio Frequenzen.

Ich halte es für wichtig, die Verwendung einer bestimmten Frequenz immer im Zusammenhang mit dem Ziel zu sehen, das man mit einer bestimmten Musik erreichen möchte!

Für Songs aus den Bereichen Funk oder Swing können beispielsweise Stimmungen von 437 Hz oder 444 Hz interessant sein (neben vielen weiteren). 444 Hz können einem Stück mehr Helligkeit und Lebendigkeit verleihen.

Vor allem Blechbläser oder Streichinstrumente klingen bei höheren Stimmungen von Haus aus lauter. Hohe Stimmungen eignen sich gut für Tanzmusik, bzw. wenn man Aufmerksamkeit durch den Klang erzeugen will. Zum Entspannen und für tiefe Ruhe ist 432 Hz mit Sicherheit eine sehr gute Wahl. Diese Frequenz “fühlt” sich einfach gut an!

432 Hz hören

Wie sollte man 432 Hz Musik hören?

Ein wichtiger Aspekt bei allen Arten von Musik – speziell bei Entspannungsmusik die auf der Verwendung bestimmter Frequenzen beruht – ist die Wahl der Lautsprecher!

Bitte höre keine Entspannungsmusik durch die Lautsprecher Deines Smartphones, Laptops oder Tablets. Leider wird das heute vermehrt so praktiziert, obwohl Musik egal welcher Art ein großes Frequenzspektrum benötigt, um voll zu klingen und wirklich eine Wirkung zu haben.

Die winzigen Lautsprecher von Smartphones und Co. haben eine extrem schmale Frequenz-Bandbreite und können nur eine stark beschnittene Version eines Musikstücks wiedergeben. Daher sind diese Lautsprecher auch für Entspannungsmusik völlig ungeeignet. Sie erzeugen sogar Stress anstatt Entspannung.

432 Hertz Musik – Perfekt zum Entspannen
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